Änderungen bei der Steuererklärung 20182019-07-15T10:20:46+02:00

Steuererklärung 2018: Was ändert sich?

Steuererklärung Änderungen

Neue Regeln treten im Steuerjahr 2018 in Kraft. Erfahren Sie, wie sich die aktuellen Änderungen auf Ihre Steuererklärung auswirken. Finden Sie jetzt heraus, was die angepassten Rechte und Pflichten für Sie persönlich bedeuten. Dieser Überblick informiert Sie über die wichtigsten Einzelheiten. Neu geregelt werden in erster Linie die Abgabefristen und die Zuschläge, wenn Sie Ihre Steuererklärung zu spät einreichen.

Neu geregelt werden in erster Linie Abgabefristen und Zuschläge. Haben Sie Ihre Steuererklärung 2018 zu spät eingereicht und die Frist verpasst, müssen Sie Strafe zahlen. Die liegt für jeden begonnenen Monat bei mindestens 25 € oder 0,25 % der Steuernachzahlung.

Das könnte Sie auch interessieren

Wann gelten die neuen Abgabefristen?

Die neuen Abgabefristen gelten mit Beginn des Steuerjahrs 2018. Die Steuererklärung muss allgemein bis zum 31. Juli des Folgejahres beim zuständigen Finanzamt eingehen. Haben Sie einen Steuerberater, bleibt Ihnen für die Abgabe Zeit bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres.

Neues beim Verspätungszuschlag!

Der Zuschlag für die Verspätung wird ausschließlich bei Pflichtveranlagungen fällig. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation sieht das Steuerrecht eine zwingende Abgabe der Steuererklärung für Sie vor. Selbstständige und Freiberufler sind davon betroffen. Von Singles oder Ehepartnern mit Freibeträgen sowie Paaren mit Steuerklasse III, IV mit Faktor V oder VI wird sie ebenfalls gefordert. Waren Sie im Steuerjahr bei mehr als einem Arbeitgeber angestellt und hatten steuerpflichtige Nebeneinkünfte über 410 €? Hatten Sie einen Verlustvortrag aus dem vergangenen Jahr oder Kapitalerträge? In diesen Fällen erwartet das Finanzamt auch von Ihnen eine Steuererklärung.

Eine Fristverlängerung für die Abgabe der Steuererklärung ist ab 2018 nicht vorgesehen. Ausnahmen machen die Behörden in der Übergangsphase, wenn kein eigenes Verschulden vorliegt. Haben Sie die Abgabe versäumt, erklären Sie sich in einem schriftlichen Antrag an das Finanzamt. Bei einmaliger Verspätung kommen Ihnen die Beamten meist entgegen.

Bei der freiwilligen Steuerklärung gibt es weiterhin keinen Verspätungszuschlag. Wollen Sie als Arbeitnehmer oder Rentner von steuerlichen Pauschbeträgen wie der Werbungskostenpauschale profitieren, haben Sie 4 Jahre Zeit.

Bemerken Sie nachträglich Fehler in Ihren Steuerunterlagen, sind Korrekturen in Zukunft einfacher. Rechtschreibfehler, Zahlendreher und doppelte Belege lassen sich überarbeiten, selbst nach der Abgabe. Ist der Steuerbescheid geprüft, steht er online zum Download für Sie bereit.

Software Vergleiche

Warum gibt es Änderungen bei der Steuererklärung 2018?

Neben Änderungen bei Abgabefristen und Verspätungszuschlag hat der Gesetzgeber auch die Belegvorlagepflicht entschärft. Ab 2018 müssen Sie Quittungen, Rechnungen und Nachweise für Spenden nur vorlegen, wenn das Finanzamt danach fragt. Diese Modernisierung spart Ihnen viel Stress mit der Zettelwirtschaft und den Beamten Zeit bei der Bearbeitung. Ein Risikofilter begutachtet die Steuerfälle weitgehend automatisiert. Eine Prüfung von Hand erfolgt nur dann, wenn etwas auffällig ist. Die strikten Kriterien für den Verspätungszuschlag sollen in der Hauptsache dafür sorgen, die Zahl der Klagen und Rechtstreitigkeiten zu verringern.

Wie hoch ist der Kinderfreibetrag 2018?

Für das erste und zweite Kind profitieren Eltern im Steuerjahr 2018 von einem Kinderfreibetrag in einer Höhe von jeweils 7.428 €. Darüber hinaus wird das Kindergeld um 2 € pro Monat angehoben.

Was ändert sich 2018 für Gewerbetreibende?

Die GWG-Grenze für Sofortabschreibungen erhöht sich von 410 € auf 800 €. Die Wertgrenze für die Bildung von Sammelposten und Aufzeichnungspflichten steigt auf 250 €.

Denken Sie an die fristgerechte Abgabe der Steuererklärung 2018!

Das könnte Sie auch interessieren

Steuersoftware Vergleich 2018
Office Programme Vergleich