Änderungen bei der Steuererklärung2020-03-25T11:15:39+01:00

Änderungen bei der Steuererklärung – Aktuelles für das Steuerjahr 2019

Änderungen bei der Steuererklärung

Erfahren Sie, wie sich die aktuellen Änderungen auf Ihre Steuererklärung auswirken. Finden Sie jetzt heraus, was die angepassten Rechte und Pflichten für Sie persönlich bedeuten. Dieser Überblick informiert Sie über die wichtigsten Einzelheiten. Neu geregelt werden in erster Linie die Abgabefristen und die Zuschläge, wenn Sie Ihre Steuererklärung zu spät einreichen.

Neu geregelt werden in erster Linie Abgabefristen und Zuschläge. Reichen Sie Ihre Steuererklärung zu spät ein und verpassen die Frist, müssen Sie Strafe zahlen. Die liegt für jeden begonnenen Monat bei mindestens 25 € oder 0,25 % der Steuernachzahlung.

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Wann gelten die neuen Abgabefristen?

Die Steuererklärung muss allgemein bis zum 31. Juli des Folgejahres beim zuständigen Finanzamt eingehen. Haben Sie einen Steuerberater, bleibt Ihnen für die Abgabe Zeit bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres.

Neues beim Verspätungszuschlag!

Der Zuschlag für die Verspätung wird ausschließlich bei Pflichtveranlagungen fällig. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation sieht das Steuerrecht eine zwingende Abgabe der Steuererklärung für Sie vor. Selbstständige und Freiberufler sind davon betroffen. Von Singles oder Ehepartnern mit Freibeträgen sowie Paaren mit Steuerklasse III, IV mit Faktor V oder VI wird sie ebenfalls gefordert. Waren Sie im Steuerjahr bei mehr als einem Arbeitgeber angestellt und hatten steuerpflichtige Nebeneinkünfte über 410 €? Hatten Sie einen Verlustvortrag aus dem vergangenen Jahr oder Kapitalerträge? In diesen Fällen erwartet das Finanzamt auch von Ihnen eine Steuererklärung.

Eine Fristverlängerung für die Abgabe der Steuererklärung ist für das Steuerjahr 2019 nicht vorgesehen. Ausnahmen machen die Behörden in der Übergangsphase, wenn kein eigenes Verschulden vorliegt. Haben Sie die Abgabe versäumt, erklären Sie sich in einem schriftlichen Antrag an das Finanzamt. Bei einmaliger Verspätung kommen Ihnen die Beamten meist entgegen.

Bei der freiwilligen Steuerklärung gibt es weiterhin keinen Verspätungszuschlag. Wollen Sie als Arbeitnehmer oder Rentner von steuerlichen Pauschbeträgen wie der Werbungskostenpauschale profitieren, haben Sie 4 Jahre Zeit.

Bemerken Sie nachträglich Fehler in Ihren Steuerunterlagen, sind Korrekturen in Zukunft einfacher. Rechtschreibfehler, Zahlendreher und doppelte Belege lassen sich überarbeiten, selbst nach der Abgabe. Ist der Steuerbescheid geprüft, steht er online zum Download für Sie bereit.

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Warum gibt es Änderungen bei der Steuererklärung 2019?

Neben Änderungen bei Abgabefristen und Verspätungszuschlag hat der Gesetzgeber auch die Belegvorlagepflicht entschärft. Diese Modernisierung spart Ihnen viel Stress mit der Zettelwirtschaft und den Beamten Zeit bei der Bearbeitung. Ein Risikofilter begutachtet die Steuerfälle weitgehend automatisiert. Eine Prüfung von Hand erfolgt nur dann, wenn etwas auffällig ist. Die strikten Kriterien für den Verspätungszuschlag sollen in der Hauptsache dafür sorgen, die Zahl der Klagen und Rechtstreitigkeiten zu verringern.

Wie hoch ist der Kinderfreibetrag 2019?

Für das erste und zweite Kind profitieren Eltern im Steuerjahr 2019 von einem Kinderfreibetrag in einer Höhe von insgesamt 7.620 € je Kind (2.490 € je Elternteil). Darüber hinaus wird das Kindergeld ab Juli 2019 um 10 € angehoben.

Was ändert sich für Gewerbetreibende?

Die GWG-Grenze für Sofortabschreibungen liegt bei 410 € auf 800 €. Die Wertgrenze für die Bildung von Sammelposten und Aufzeichnungspflichten ist 250 €.

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