Internetbedrohungen und Maßnahmen dagegen2019-01-11T16:14:50+00:00

Gefahren im Internet - Die häufigsten Internetbedrohungen im Überblick

Immer wieder kommt es in den Medien zu Berichten über Schadsoftware und Internetbedrohungen, die einzelne Computer lahmlegen oder gar ganze Netzwerke infiltrieren. Von derartigen Vorfällen sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Behörden betroffen.

Die Gründe für das Infizieren von Computern sind dabei vielfältig. Einige Programmierer und Hacker haben es auf persönliche Daten (Online-Banking, Facebook, E-Mail-Accounts etc.) abgesehen, während andere direkt Geld erpressen („Bundestrojaner“) oder den Computer fernsteuern und einem Botnetzwerk hinzufügen.

Diese Internetbedrohungen müssen jedoch nicht zwangsläufig den eigenen PC betreffen. Denn mithilfe ein paar einfacher Regeln sowie der passenden Internet Security Software lassen sich Computer zuverlässig vor Viren und Co. schützen. mysoftware.de zeigt, wie das funktioniert.

Phishing

Phishing

Bei Phishing (von fishing, also dem Angeln) handelt es sich weniger um eine Schadsoftware. Tatsächlich bezeichnet es einen Vorgang, um an Kontodaten oder Zugangsdaten zu gelangen. Phishing wird meist in sozialen Medien oder über E-Mail verbreitet. Vernünftig nachgebaute E-Mails großer Firmen oder Banken werden verschickt; die Kunden werden gebeten, sich schnellstmöglich in ihrem Konto einzuloggen, weil es beispielsweise eine Rechnung oder eine wichtige Kundeninformation gibt. Tatsächlich führt der Link jedoch zu einer identisch nachgebauten Seite, die nichts mit dem Unternehmen zu tun hat und von den Angreifern kontrolliert wird. Diese können die eingegebenen Daten dann problemlos auslesen und für ihre Zwecke verwenden.

Einen guten Schutz vor Phishing bietet bereits das aufmerksame Verhalten im Internet.

Spyware

Spyware

Bei Spyware handelt es sich in der Regel um eine nicht akut bedrohliche, jedoch äußerst hartnäckige Internetbedrohung. Die Software heftet sich beispielsweise an den Internetbrowser und beeinflusst aufgerufene Seiten, Startseite sowie die Suchergebnisse. Dem Nutzer werden somit entweder andere Seiten, oder aber über Umwege weitergeleitete normale Seiten angezeigt, an denen der Entwickler der Spyware verdient.

Die weitere Besonderheit an der Spyware ist die Tatsache, dass sie sich äußerst schwer wieder deinstallieren lässt. Denn die intelligent programmierten Codes lassen mitunter mehrere Prozesse gleichzeitig laufen und starten sich immer wieder neu, um keinesfalls vom Computer blockiert oder entfernt werden zu können. Oftmals werden hier spezialisierte Tools benötigt, mithilfe derer dann wirklich alle Parts dieser Schadsoftware entfernt werden können.

Computerwurm

Computerwurm

Bei Computerwürmern handelt es sich um sich rasant ausbreitende Internetbedrohungen. Das Prinzip funktioniert ähnlich dem des Computervirus: Die Schadsoftware gelangt auf den Rechner, erstellt Hintertüren und versucht dann auf dem schnellsten Wege, sich weiterzuverbreiten. Dafür nutzt der Computerwurm häufig die E-Mail-Programme des Anwenders und verschickt automatisch Nachrichten an Kontakte aus dem Adressbuch. Diese werden nicht selten sehr real dargestellt und sollen den Empfänger dazu animieren, eine angehängte Datei (Überweisungsbeleg, Urlaubsfotos etc.) zu öffnen. Geschieht das, ist der Computerwurm auf dem nächsten Rechner und legt erneut los.

Das Besondere daran ist die Tatsache, dass sich Computerwürmer unglaublich schnell verbreiten. Das nimmt derartig große Ausmaße an, dass sogar der gesamte Internetverkehr eines Landes kurzzeitig ausgebremst wird.

Trojaner

Trojaner

Der Trojaner erhielt seinen Namen durch das bekannte Trojanische Pferd, das als Geschenk (nützliche Anwendung) in eine Stadt gebracht wurde und den Angreifern Tür und Tor öffnete. Ebendiese Vorgehensweise nutzen Internetbedrohungen wie Trojaner.

Zumeist wird ein solches Programm über eine augenscheinlich gewöhnliche Anwendung oder über ein Plugin herunterladen. Vom Anwender unbemerkt installiert sich neben der Software auch der Trojaner, über den wiederum anderweitige Malware auf den Computer gelangen kann. Im Endeffekt können die Angreifer dabei alle möglichen Ziele haben: Vom Ausspähen sensibler Daten bis hin zur Installation von weiteren bösartigen Anwendungen, die zu großen Schäden führen können.

Internetbedrohungen Antivirus

Computerviren

Der klassische Computervirus, umgangssprachlich auch einfach als Virus bezeichnet, ist die wohl häufigste Form von Schadsoftware. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, das sich selbst reproduzieren kann und die verschiedenste Dateien befällt.

Die wohl größte Gefahr an einem Computervirus ist die Tatsache, dass der bösartige Code sowohl Software als auch Hardware beeinträchtigen oder zerstören kann. Oftmals sind die Programme außerdem so konzipiert, dass sie nicht manuell entdeckt werden können oder schlichtweg nicht zu löschen sind. Ein infizierter Rechner kann außerdem als Wirt dienen und über verschiedene Wege (E-Mail, USB-Stick etc.) dafür sorgen, dass sich der Computervirus weiterverbreitet.

Scareware

Scareware

Bei Scareware (aus dem Englischen abgeleitet von Angst) handelt es sich um Software, die Nutzer in Panik versetzen soll. Einfachstes Beispiel ist ein vermeintliches Antivirenprogramm, das vor einer Infektion des eigenen Computers warnt und für die Bereinigung Geld verlangt. Das jedoch mit dem Hintergrund, dass der Computer gar nicht infiziert ist – das Geld wird gezahlt und die Nachrichten verschwinden.

In diesem Sinne ist Scareware also eine eher harmlose Internetbedrohung, sofern die Programme sich lediglich auf das Anzeigen derartiger Warnungen beschränken. Weniger harmlos sind hingegen Verschlüsselungsprogramme, die den kompletten Computer verschlüsseln und für die Entschlüsselung Geld verlangen.

Maßnahmen gegen Schädlinge aus dem Internet

Es gibt verschiedene Lösungen, um das Surfen im Netz und die Schäden durch Internetbedrohungen zuverlässig vermeiden zu können. Nachfolgend der Überblick.

Regel Nummer 1: Ein aufmerksames Verhalten ist ein hervorragender Schutz

Wer es vermeidet, Programme von dubiosen Seiten herunterzuladen und allgemein mit großer Aufmerksamkeit durch das Internet zieht, ist seltener von Internetbedrohungen betroffen. Folgen Sie nicht jedem Link, den man Ihnen per Mail schickt – und öffnen Sie nicht jeden Anhang, auch wenn er von vertrauenswürdigen Adressen zu kommen scheint.

Wer die Augen offen hält und sich nicht auf zwielichtigen Seiten bewegt, verringert das Risiko einer Infektion des eigenen Rechners signifikant. Und schützt seine Kontakte. Denn bei besonders hartnäckiger Malware können diese auch in den zweifelhaften Genuss von E-Mails kommen, die von einem bösen Programm auf Ihrem Rechner unter Ihrem Namen verschickt wurden.

Regel Nummer 2: Das passende Antivirenprogramm installieren

Ein hochwertiges Antivirenprogramm ist das A und O, um Schäden durch Viren, Trojaner oder Computerwürmer zu vermeiden. Die Programme von Größen wie Symantec, Kaspersky oder McAfee scannen Prozesse in Echtzeit und prüfen den Computer regelmäßig, sodass eine Infektion nahezu ausgeschlossen werden kann. Dank der täglichen Aktualisierung von Datenbanken befinden sich die Antivirenprogramme stets auf dem neuesten Stand und sind in der Lage, auch völlig neue Bedrohungen recht schnell zu erkennen und zu beseitigen.

Findet ein Antivirenprogramm eine Malware auf dem Computer, wird diese üblicherweise direkt in Quarantäne gelegt. Das heißt, die bösartige Software kann nicht mehr mit dem Internet oder anderen Programmen kommunizieren. Im Anschluss wird sie gelöscht. Ist das nicht möglich, verbleibt sie abgeschottet auf dem Rechner.

Einige Antivirenprogramme bieten zudem das Überprüfen von E-Mails sowie deren Anhängen an oder geben Warnungen aus, wenn sichere Seiten verlassen werden. Üblicherweise fallen derartige Aufgaben in den Bereich sogenannter Internet Securities, die separat erhältlich sind oder in Software-Paketen angeboten werden.

Regel Nummer 3: Spezialisierte Tools für hartnäckige Fälle

Kommt es im Zuge einer Internetbedrohung zu einer Infektion des eigenen Computers und sind normale Antivirenprogramme nicht mehr in der Lage, diese zu beseitigen, so helfen spezielle Internet Security Anwendungen. Mit diesen lassen sich beispielsweise Spyware-Codes aus der Registry und den Browsern entfernen, ohne dass der Computer neu aufgesetzt werden. Muss

Auf mysoftware.de bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich verschiedene Anwendungen aus dem Bereich Computersicherheit direkt herunterzuladen. Setzen Sie auf Premium-Qualität beim Schutz Ihrer Daten und achten Sie stets darauf, aktuelle und renommierte Anwendungen für den eigenen Schutz gegen Internetbedrohungen zu verwenden.