Die erste Steuererklärung: Das müssen Sie wissen!2020-03-25T12:46:24+01:00
Die erste Steuererklärung

Die erste Steuererklärung – Schnell & unkompliziert zur Erstattung

Es lohnt sich…

  • Für Berufsanfänger & Studenten-Jobber mit Einkünften im Steuerjahr

  • Für frisch verheiratete Paare & eingetragene Lebenspartnerschaften

  • Für Menschen in Umschulung, Fort- & Weiterbildung oder im Zweitstudium

  • Für Azubis & Studenten, die die Kosten der Ausbildung selbst tragen oder ein Darlehen aufgenommen haben

Viele Menschen begegnen Ihrer ersten Steuererklärung mit großem Respekt. Einen wirklichen Grund dafür gibt es jedoch in den seltensten Fällen. Moderne Steuersoftware macht die Steuererklärung vor allem bei unkomplizierten Steuerfällen zu einem Kinderspiel. Darüber hinaus sparen Sie mitunter viel Geld, wenn Sie sich für die sogenannte freiwillige Veranlagung entscheiden. Sind Sie ein Arbeitnehmer, der gerade am Anfang seiner Karriere steht oder ein Student, dann sollten Sie es sich zweimal überlegen, ob Sie es sich leisten können, KEINE Steuererklärung zu machen!

Darum lohnt sich eine Steuererklärung

Wer muss eine Steuererklärung machen?

Für viele Steuerzahler ist eine Steuererklärung keine freiwillige Sache. Das Finanzamt erwartet von ihnen eine sogenannte Pflichtveranlagung. Unter anderem müssen Sie als Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgeben, wenn Sie Lohn von mehreren Arbeitgebern oder Lohnersatzleistungen erhalten haben. Auch wenn Sie oder Ihr Ehepartner auf der Lohnsteuerkarte einen Freibetrag eingetragen haben, müssen Sie eine Steuerklärung machen.

Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihre Einkünfte den Grundfreibetrag von 9.168 € pro Jahr für ledige Personen und 18.336 € Verheiratete oder eingetragenen Lebenspartnerschaften übersteigen.

Wann ist die Steuererklärung Pflicht?

Pflichtveranlagung

  • Bei Nebeneinkünften von mehr als 410 € pro Jahr zusätzlich zur Hauptbeschäftigung

  • Für berufstätige Ehepartner mit einer Kombination aus Steuerklasse III und V

  • Bei Bezug von Lohnersatzleistungen über mehr als 410 € pro Jahr

  • Bei Lohnzahlungen von mehr als einem Arbeitgeber im Steuerjahr

  • Wenn Sie oder Ihr Ehepartner auf der Lohnsteuerkarte Freibeträge eingetragen haben

Wichtige Steuerunterlagen: Das Finanzamt will es wissen!

Ausdrucken und versenden müssen Sie nur Steuerformulare, in denen Sie auch Angaben gemacht haben. Als Arbeitnehmer mit einem Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit sind das unter anderem der Mantelbogen, die Anlage für den Vorsorgeaufwand und die Anlage N. Eltern oder Alleinerziehende füllen darüber hinaus die Anlage K aus. Nutzen Sie für ihre erste Steuererklärung die Jahreslohnsteuerbescheinigung. Die stellt Ihnen Ihr Arbeitgeber aus. Darin aufgelistet sind die wichtigen Beträge wie Lohn, Solidaritätszuschlag und Ihre Anteile an den Beiträgen der Renten- und Pflegeversicherung.

Denken Sie daran: Werfen Sie Rechnungen und Quittungen nicht weg. Normalerweise akzeptiert das Finanzamt Ihre Steuererklärung auch ohne Nachweise. Übersteigen einige Beträge bestimmte Werte, müssen Sie jedoch Belege nachreichen. Nutzen Sie eine Steuersoftware, können Sie nach der Registrierung auf dem Online-Portal von ELSTER alle Steuerunterlagen bequem auf elektronischem Weg versenden. Ausgedruckte Dokumente verschicken Sie an das Finanzamt in Ihrem Bezirk. Wohnen Sie nicht immer am selben Ort, merken Sie sich einfach, dass bei Ehepaaren mit Kindern der Bezirk wichtig ist, in dem sich der Alltagsmittelpunkt befindet. Bei unverheirateten Paaren kann auch der Zweitwohnsitz ausschlaggebend sein, wenn sie dort die meiste Zeit verbringen.

  • Vierseitiger Mantelbogen

  • Anlage N: Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

  • Anlage S: Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • Anlage G: Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • Anlage V: Vorsorgeaufwendungen

  • Anlage KAP: Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Anlage AV: Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgaben
  • Anlage K: Freibeträge für Kinder, Betreuung, Erziehung oder Ausbildungsbedarf

Steuerbescheid prüfen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Einige Wochen nachdem Sie Ihre erste Steuererklärung gemacht haben, erhalten Sie einen Steuerbescheid vom Finanzamt. Diesen sollten Sie auf Unstimmigkeiten prüfen. Sind Sie der Meinung, dass sich Fehler in die Berechnung eingeschlichen haben, sollten Sie Einspruch einlegen. Um einen Einspruch einzulegen, haben Sie einen Monat Zeit. Setzen Sie dafür einfach ein formloses Schriftstück auf. Die Begründung für den Einspruch können Sie später nötigenfalls noch nachreichen. Lehnt das Finanzamt den Einspruch ab, bleibt Ihnen als letztmögliche Option der Weg über die Gerichte.

Den Steuerbescheid vom Finanzamt prüfen

Einspruch einlegen!

  • Sie haben 1 Monat Zeit für einen Einspruch, beginnend mit dem Folgewerktag nach Zustellung

  • Sie reichen den Einspruch per Brief, Fax oder Mail formlos mit oder ohne Begründung ein

  • Nach der Prüfung erteilt das Finanzamt eine Abhilfe oder die Einspruchsentscheidung

  • Gegen Einspruchsentscheidung lässt sich vor dem Finanzgericht klagen

Jetzt das richtige Programm für die 1. Steuererklärung finden!

Bahnen Sie sich mit Steuersoftware für Steuerneulinge den Weg durch das Dickicht der Steuerparagrafen. Sie liefern Ihnen alle wichtigen Formulare und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Egal, ob Sie Berufsanfänger oder Rentner sind, im Studium oder der in Ausbildung stecken. Einfacher können Sie nicht Steuern sparen. Kleiner Tipp: Eine Steuererklärung können Sie bis zu 4 Jahre rückwirkend einreichen. Wollen Sie sich also noch mehr Steuern vom Finanzamt zurückholen, schauen Sie sich auch die günstigen Vorjahresversionen Ihres Lieblingsprogrammes genauer an.

STEUEReasy 2020 (für Steuerjahr 2019)

12,99 € 14,99 €

WISO steuer:Start 2020 (für Steuerjahr 2019)

17,29 € 19,58 €

QuickSteuer 2020 (für Steuerjahr 2019)

14,29 € 14,99 €

Das könnte Sie auch interessieren

Steuererklärung für Arbeitnehmer: Warum es sich lohnt?
https://www.mysoftware.de/i/steuererklaerung-steuern-sparen/steuererklaerung-frist/