Alle Produkte der Kategorie „Warenwirtschaft“
Welche Warenwirtschaft passt zu mir?
Welches die passende Lösung für Sie ist hängt vor allem von Unternehmensgröße, Vertriebsweg und Betriebsmodell ab:
- Kleinunternehmen und Selbstständige mit Handel: Programme für Angebote, Rechnungen und Artikelverwaltung, z. B. Lexware Faktura & Auftrag.
- Online-Shops: Cloud-Lösungen mit Schnittstellen zu Shop- und Marktplatzsystemen. Einen direkten Vergleich zweier beliebter Tools finden Sie in der Gegenüberstellung sevdesk vs. Billbee.
- Kleine und mittlere Unternehmen mit Lager: Warenwirtschaft mit Bestandsführung, Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung. Mehr erfahren Sie im Lexware Warenwirtschaft im Versionsvergleich.
- Bedarfsplanung für den Einkauf: Funktionen zur Disposition helfen, Nachbestellungen zu planen.
Warenwirtschaftssysteme von Lexware und Sage im Überblick
Lexware Warenwirtschaft
Lexware warenwirtschaft pro 2026 und Lexware warenwirtschaft premium 2026 sind Programme für kleine und mittlere Unternehmen. Sie unterstützen die Lagerverwaltung, die Angebots- und Rechnungsstellung, die Kunden- und Lieferantenverwaltung sowie die Erstellung von Artikellisten. Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Varianten zeigt Ihnen der Lexware Warenwirtschaft Versionsvergleich.
Sage und weitere SaaS-Anwendungen
Cloud-Software von Anbietern wie Sage können Sie oft für begrenzte Zeit kostenlos ausprobieren, bevor Sie sich festlegen.
Was ist ein Warenwirtschaftssystem?
Ein Warenwirtschaftssystem (WWS) ist eine Software, mit der Unternehmen Warenbewegungen erfassen, überwachen und steuern. Sie begleitet den Weg der Ware von der Beschaffung über die Lagerung bis zum Verkauf oder zur Entsorgung. Die Begriffe Warenwirtschaftssystem, Warenwirtschaftsprogramm und Warenwirtschaftssoftware werden im Alltag meist gleichbedeutend verwendet.
Welche Funktionen hat eine Warenwirtschaftssoftware?
- Bestandsführung und Lagerverwaltung: Anzeige der aktuellen Bestände, je nach Programm mit Bestellvorschlägen.
- Artikelverwaltung: Artikelnummer, Beschreibung, Preis und Lagerbestand in einer Anwendung.
- Kunden- und Lieferantenverwaltung: Adressdaten, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Preislisten.
- Auftragsabwicklung: Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen. Die Daten lassen sich je nach Programm in Buchhaltungsmodulen weiterverwenden. Vergleichen Sie bekannte Lösungen im Warenwirtschaft-Vergleich.
- Auswertungen: Bestands- und Umsatzberichte.
- Branchenfunktionen: Seriennummern- und Chargenverfolgung, etwa im Lebensmittel- oder Pharmabereich.
Warenwirtschaft oder ERP: Was ist der Unterschied?
Ein Warenwirtschaftssystem konzentriert sich auf Lager, Einkauf, Verkauf und Bestandskontrolle. Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) verbindet zusätzlich weitere Unternehmensbereiche wie Finanzen, Personal oder Produktion auf einer gemeinsamen Datenbasis. Eine Warenwirtschaft kann Teil eines ERP-Systems sein. Mehr dazu erfahren Sie im ERP-Software-Vergleich.
On-Premises oder Cloud?
Die richtige Wahl zwischen einer On-Premises- und einer Cloud-Lösung (SaaS) hängt von individuellen Anforderungen an Kontrolle, Flexibilität und Budget ab. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Kriterien für die Entscheidungsfindung.
| Kriterium | On-Premises | Cloud (SaaS) |
|---|---|---|
| Betrieb | Installation auf eigenem Rechner oder Server | Betrieb auf den Servern des Anbieters, Zugriff über Browser |
| Wartung und Updates | in eigener Verantwortung | in der Regel durch den Anbieter |
| Datenspeicherung | auf eigener Infrastruktur | beim Anbieter |
| Kostenmodell | Kauf- oder Abo-Lizenz, je nach Produkt | in der Regel laufende Gebühren (monatlich oder jährlich) |
| Zugriff | abhängig von der Einrichtung | von jedem Ort mit Internetverbindung |
Gibt es kostenlose Warenwirtschaftssysteme?
Es gibt kostenlose Programme und zeitlich begrenzte Testversionen. Prüfen Sie bei kostenlosen Angeboten, welche Funktionen enthalten sind, wie viele Artikel oder Nutzer erlaubt sind und ob Support und Updates angeboten werden.
E-Rechnung und GoBD: Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Warenwirtschaftssystems achten?
In Deutschland müssen Unternehmen E-Rechnungen im B2B-Bereich seit dem 1. Januar 2025 empfangen können. Für das Ausstellen gelten Übergangsfristen: Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz müssen ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen ausstellen, alle übrigen spätestens ab dem 1. Januar 2028 (bei Rückfragen hilft Ihre Steuerberatung). Erkundigen Sie sich am besten beim Hersteller, ob die Software E-Rechnungen (z. B. im Format XRechnung oder ZUGFeRD) erstellen und empfangen kann und ob sie GoBD-konforme Abläufe unterstützt.
Wann brauche ich ein neues Warenwirtschaftssystem?
Es gibt typische Anzeichen, die auf die Notwendigkeit eines Warenwirtschaftssystems hindeuten: häufig unerwartet hoher oder fehlender Lagerbestand, unklare Bestellstände, Lieferverzögerungen, Schwierigkeiten in der Auftragsabwicklung und inkonsistente Daten. Bei wachsenden Anforderungen durch steigende Nutzerzahlen oder die Zunahme von Standorten oder Verkaufskanälen kann ein Warenwirtschaftssystem wertvolle Unterstützung liefern.
Checkliste: So wählen Sie das richtige Warenwirtschaftssystem
- Bedarf klären: Welche Funktionen brauchen Sie, wie viele Nutzer und Standorte gibt es?
- Betriebsmodell wählen: On-Premises oder Cloud.
- Schnittstellen prüfen: Anbindung an Shop, Marktplätze, Buchhaltung und Versand.
- Skalierbarkeit beachten: Kann die Software mit Ihrem Unternehmen wachsen?
- Testen: Nutzen Sie Testzeiträume und schulen Sie Ihr Team vor dem Start.
Was kostet eine Warenwirtschaftssoftware?
Die Kosten hängen von Produkt, Funktionsumfang und Lizenzmodell ab. Informieren Sie sich über die Merkmale von einigen der beliebtesten Lösungen im Warenwirtschaft-Vergleich.
Brauche ich als Kleinunternehmen eine Warenwirtschaft?
Das hängt vom Sortiment und vom Aufwand der Bestandsführung ab. Wer viele Artikel, mehrere Verkaufskanäle oder regelmäßige Nachbestellungen verwaltet, profitiert eher von einer Software als jemand mit sehr kleinem Sortiment.
Ist eine Cloud-Warenwirtschaft oder eine On-Premises-Lösung besser?
Keines von beiden ist grundsätzlich besser. Cloud-Lösungen werden vom Anbieter betrieben und sind über einen modernen Webbrowser erreichbar, On-Premises-Lösungen laufen auf eigener Infrastruktur und liegen in Ihrer Verantwortung.