Ratgeber | Variable Kosten

Software für die Berechnung von fixen und variablen Kosten finden

Software für die Berechnung von fixen und variablen Kosten finden2021-09-23T16:10:51+02:00

Variable Kosten – Einfach erklärt

Sind Sie Kleinunternehmer, Selbstständiger oder Gründer? Dann wissen Sie sicher, welche Kosten für die Produktion von Gütern oder die Durchführung von Dienstleistungen anfallen. Kennen Sie aber auch den Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten? In unserem Ratgeber finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die variablen Kosten.

Erfahren Sie anhand von Beispielen, was Fixkosten und was variable Kosten sind. Informieren Sie sich in unserer leicht verständlichen Übersicht, worauf Sie achten müssen, wenn es um die Berechnung von variablen Kosten geht. Holen Sie sich zudem nützliche Tipps zu anwenderfreundlichen Programmen, mit denen Sie die wirtschaftliche Situation Ihres Unternehmens jederzeit im Blick haben und Ihre gesamte Buchhaltung einfach und rechtskonform erledigen.

Unsere Topseller für die Buchhaltung

Sage 50 testen
Lexware buchhaltung plus 2021 Abo Download

In nur 3 Minuten zur richtigen Buchhaltungssoftware

In nur 3 Minuten zur richtigen Buchhaltungssoftware

Wir finden für Sie aus einer Vielzahl von Buchhaltungslösungen die passende Software, abgestimmt auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisse. Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit und nutzen Sie unseren Produktfinder.

Produktfinder

Was sind variable Kosten?

Variable Kosten werden oft auch veränderliche, mengenabhängige oder bewegliche Kosten genannt. Sie sind ein wichtiger Teil der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung. Sie stehen in einem engen Zusammenhang mit der Menge der erstellten Güter oder Dienstleistungen. Variable Kosten sind also beschäftigungsabhängig. Konkret bedeutet das, dass sie in Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad oder der Produktionsmenge steigen oder sinken. Das liegt daran, dass sie für die Herstellung von Produkten oder Dienstleistungen benötigt werden. Kauft ein Unternehmen zum Beispiel Rohstoffe ein, um damit eigene Produkte herzustellen, steigen die variablen Kosten mit zunehmender Produktionsmenge. Zusammen mit den Fixkosten bilden Sie die Gesamtkosten eines Unternehmens.

Beispiele für variable Kosten sind: Waren, Material, Fremdleistung und Provisionen. Aber auch Transport- und Frachtkosten sowie Akkordlöhne gehören unter anderem dazu.

Kostenbeispiele

  • Waren
  • Material / Rohstoffe
  • Fremdleistung
  • Provisionen
  • Akkordlöhne
  • Transport- und Frachtkosten

Wie werden variable Kosten berechnet?

Die variablen Kosten stehen in engem Zusammenhang mit der Menge der erstellten Güter oder der ausgeführten Dienstleistungen. Mit folgender Formel lassen sich variablen Kosten einfach berechnen:

Variable Gesamtkosten = variable Stückkosten x Stückanzahl

Ein Beispiel:

Ein Unternehmen produziert Limonade. Im März 2021 stellt das Unternehmen 800 Flaschen Limonade für den Einzelhandel her. Die Kosten für Rohstoffe wie Mineralwasser, Zucker oder Saftkonzentrat sowie Energie- und Frachtkosten belaufen sich auf 40 Cent pro Limonade. Die variablen Kosten betragen somit 320 Euro. Aufgrund einer wachsenden Nachfrage produziert das Unternehmen im April 2021 920 Flaschen Limonade bei gleichbleibenden Rohstoff-, Energie- und Lieferkosten von 0,40 Euro pro Flasche. Die variablen Kosten steigen also auf 368 Euro an.

Für die einfache Kalkulation von variablen Kosten gibt es clevere Lösungen. So unterstützt Sie unter anderem Sage Buchhaltung bei der gesamten Buchführung inklusive variabler Kosten. Verbuchen Sie sämtliche Einnahmen und Ausgaben Ihres Unternehmens mit der beliebten Software. Der integrierte Assistent unterstützt Sie bei allen Schritten, wodurch Sie die Umsatzsteuervoranmeldung, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und die Bilanz rechtskonform erstellen. Die Software ist ideal geeignet für Selbstständige, Kleinunternehmer sowie Start-ups. Neben Programmen und cloudbasierten Diensten von Sage liefert auch Lexoffice Buchhaltung + Finanzen viele nützliche Funktionen für die korrekte und vollständige Buchhaltung. Dazu gehören ein integriertes Kassenbuch oder die Möglichkeit, Angebote und Rechnungen zu erstellen. Die Software weist Sie zudem rechtzeitig auf mögliche Liquiditäts-Engpässen hin und erstellt Prognosen über die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Wichtiger Hinweis

Abgedeckt werden die variablen Kosten eines Unternehmens im besten Fall von entsprechenden Absatzzielen wie Produktverkäufen. Dafür müssen die Produktions- und die Verkaufsmenge übereinstimmen.

Mengenrabatte, die ein Unternehmen im Einkauf durch große Abnahmemengen erzielt hat, erzeugen Kostenvorteile, die an die Kunden weitergereicht werden können. Besonders bei Produkten oder Leistungen, deren Vertrieb geprägt ist durch einen starken Preiswettbewerb, ist die Weitergabe üblich.

Online Buchhaltung im Vergleich

Kostenverläufe von variablen Kosten

Variable Kosten sind in der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung der veränderliche Teil der Gesamtkosten. Sie ändern sich genau dann, wenn sich eine entsprechende Bezugsgröße ändert. Meist handelt es sich bei der Bezugsgröße um den Beschäftigungsgrad oder die Produktionsmenge.

Es gibt 4 typische Ausprägungen von variablen Kosten:

Buchhaltungssoftware Vergleich

Proportional (linear)

Die Kosten verlaufen proportional, wenn sie verhältnismäßig mit dem Beschäftigungsgrad und der Produktionsmenge steigen, d. h. mit jedem Stück mehr, dass das Unternehmen produziert, steigen die variablen Kosten im gleichen Verhältnis.

Überproportional (progressiv)

Beim überproportionalen Verlauf steigen die variablen Kosten stärker an als der Beschäftigungsgrad oder die Produktionsmenge. Das kann zum Beispiel an Überstunden oder Koordinationskosten liegen.

Unterproportional (degressiv)

Hierbei nehmen die variablen Gesamtkosten bei steigender Beschäftigung weniger stark zu. Die variablen Stückkosten verringern sich somit bei zunehmender Produktionsmenge. Mengenrabatte, die bei einer hohen Abnahme gewährt werden, können beispielsweise der Grund hierfür sein.

Rückläufig (regressiv)

Diese Art der variablen Kosten kommt nur selten vor. Sie sinken bei steigender Beschäftigung und umgekehrt. Dabei nehmen sowohl die variablen Stückkosten als auch die variablen Gesamtkosten ab. Ein Beispiel hierfür sind Heizkosten in Veranstaltungsräumen bei einer steigenden Besucherzahl.

Der Unterschied zu Fixkosten

Fixkosten sind das Gegenteil von variablen Kosten. Sie fallen in einem Zeitraum unabhängig vom Beschäftigungsgrad und der Produktionsmenge an. Da sie kontinuierlich und stets in gleicher Höhe fällig werden, sind sie auch langfristig kalkulierbar. Zu den Fixkosten zählen beispielsweise Mieten und Energiekosten für Produktionshallen oder Büroräume sowie die Löhne der festangestellten Mitarbeiter.

Grundsätzlich können Löhne allerdings sowohl variable als auch fixe Kosten sein. Dabei kommt es darauf an, ob es sich um ein Fixgehalt oder um Akkordlohn handelt. Anders als das Fixgehalt ist der Akkordlohn leistungsbezogen und zählt daher zu den variablen Kosten. Da nur die tatsächlich geleistete Arbeit vergütet wird, kann der Akkordlohn von Monat zu Monat variieren. Das Fixgehalt hingegen ist ein fest vereinbartes monatliches Entgelt.

Auch bei Energiekosten und Abschreibungen ist die Trennung zwischen fixen und variablen Kosten nicht immer eindeutig. Sie ändern sich zwar, wenn die Produktionsmenge sich ändert, aber nicht in einem klaren Verhältnis hierzu. So wird eine Grundversorgung von Strom und Licht ohnehin benötigt, wodurch diese Kosten fix sind. Die Energieversorgung für Maschinen hingegen ist variabel, da es darauf ankommt, wie viel und wie intensiv die jeweiligen Maschinen benutzt werden. Die Höhe der Abschreibungen ändert sich nur, wenn die Produktion so stark erhöht wird, dass neue Maschinen angeschafft werden.

Mit Sage Buchhaltung steuern Sie Ihre Ein- und Verkäufe effektiv und übersichtlich und haben so Ihre gesamte Warenwirtschaft im Blick. Dank dem effizienten Einkaufsmanagement überwachen Sie mühelos all Ihre variablen Kosten wie zum Beispiel Rohstoffe. Es unterstützt Sie von der Preisanfrage bis zum Rechnungseingang und übergibt Rechnungen automatisch an die Buchhaltung. Wiederkehrende Vorgänge verwalten Sie mit wenigen Klicks und sparen so viel Zeit und Aufwand. Mit der Software Sage 50 Connected automatisieren Sie Ihre Bestellungen sogar mithilfe von Melde- und Mindestbeständen. So planen und verwalten Sie Ihre Lagerbestände und -bewegungen inklusive der Inventur.

Sage 50 kostenlos testen

Sage 50

Probieren Sie Sage 50 unverbindlich und risikolos aus. Machen Sie sich einen Eindruck von den Funktionen, der Bedienfreundlichkeit und der Eignung für Ihre Bedürfnisse. Verwalten Sie Stammdaten und Wirtschaftsgüter mit Sage Programm. Kalkulieren Sie Ihre Kosten und setzen Sie das netzwerkfähige Sage 50 Cloud jetzt für den Erfolg Ihres Unternehmens ein.

7 Tage kostenlos testen

Bedeutung für den Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag hängt unmittelbar mit den variablen Kosten zusammen. Er bezeichnet die Summe an Geld, die benötigt wird, um die Fixkosten zu decken. Übersteigt der Deckungsbeitrag die Fixkosten, spricht man von Gewinn. Da sich die Gesamtkosten eines Produkts aus den fixen und variablen Kosten zusammensetzen, stellt der Deckungsbeitrag die Differenz zwischen dem erzielten Erlös und den variablen Kosten dar:

Deckungsbeitrag = Umsatz – variable Kosten

Wenn Sie den Deckungsbeitrag berechnen möchten, müssen Sie also wissen, welche variablen Kosten angefallen sind. Ein Beispiel:

Ein Unternehmen produziert 800 Flaschen Limonade zu einem Stückpreis von 2 Euro. Der Umsatz liegt demzufolge bei 1.600 Euro. Die variablen Kosten, die sich aus Lieferkosten sowie Kosten für die Rohstoffe und die Energie zusammensetzen, liegen bei 40 Cent pro Limonade. Die variablen Kosten belaufen sich somit auf 320 Euro. Die Fixkosten betragen 900 Euro. Der Deckungsbeitrag wird nun ermittelt, indem von den Erlösen mit 1600 Euro die variablen Kosten von 320 Euro abgezogen werden: Der Deckungsbeitrag beträgt dann 1.280 Euro. Nach Abzug der Fixkosten von 900 Euro bleibt dem Unternehmen im März damit ein Gewinn von 380 Euro.

Um den Erfolg Ihres Unternehmens zu sichern, ist es wichtig, Finanzen wie Umsatz, Deckungsbeitrag, variable Kosten und Fixkosten stets im Blick zu behalten. So fällt die langfristige und vorausschauende Planung leichter und Sie stehen nicht plötzlich vor unerwarteten Schwierigkeiten. Mit modernen Buchhaltungsprogrammen wie Sage Buchhaltung finden Sie all Ihre Unternehmensfinanzen in Echtzeit in einer Übersicht. Die Software bietet mehr als 40 standardisierte Auswertungen, wodurch Sie die Berechnungen nicht selbst durchführen müssen. Das spart wertvolle Zeit, die Sie in die Sicherung Ihres Unternehmenserfolges investieren können. Die aussagekräftigen Einblicke in Ihre Finanzen helfen Ihnen dabei, sowohl die aktuelle Situation als auch die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Monate zu analysieren. Alle Berichte passen Sie nach Ihren Bedürfnissen und Schwerpunkten an.

Sage 50 Buchhaltung

  • Angebote machen

  • Rechnungen erstellen

  • Lagerbestände verwalten

  • Reporte und Auswertungen

  • Bankkontenabgleich

  • Einnahmen und Ausgaben buchen

  • Kennt gesetzliche Vorgaben

  • Vielseitige Schnittstellen
  • Ortsunabhängiger Zugriff

  • Intelligente Assistenten

  • Integriertes Onlinebanking

  • Automatisiertes Mahnwesen

Verwandte Beiträge

Lohnabrechnung online: Die TOP 5 Anbieter im ...

Lohnabrechnung online erstellen – Die TOP 5 im Vergleich Erfahren Sie ...
Weiterlesen …

Sage Business Cloud Lohnabrechnung

Sage Business Cloud Lohnabrechnung Jetzt die Lohnabrechnung online kostenlos testen Sage ...
Weiterlesen …

So erstellen Arbeitgeber die korrekte Lohnabr...

In unserem Ratgeber erfahren Arbeitgeber, was es bei der Lohnabrechnung für ...
Weiterlesen …

Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität sind. Die hier dargestellte Übersicht ersetzt keine fachliche Beratung.