Ratgeber | Gewerbesteuer

Gewerbesteuer sparen

Gewerbesteuer sparen2022-05-17T10:56:59+02:00

Gewerbesteuer berechnen und korrekt abführen

In unserem Ratgeber erfahren selbstständige Gewerbetreibende und Unternehmer, was es bei der Gewerbesteuer zu beachten gilt. Holen Sie sich jetzt die Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie Tipps zu Cloud-Diensten und Programmen, die Ihnen beim Erstellen einer korrekten und vollständigen Gewerbesteuererklärung helfen. Mit einer professionellen Software oder SaaS-Lösung erledigen Sie die Pflichtveranlagung im Handumdrehen.

Nutzen Sie die Erklärungen und Informationen des Ratgebers und finden Sie mehr über die Aufgaben, die Verwendung und den Zweck der Gewerbesteuer in Deutschland heraus. Lernen Sie außerdem mehr über die Grundlagen der Berechnung sowie Freibetragsgrenzen und steuerliche Abzugsmöglichkeiten.

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Was ist die Gewerbesteuer?

Bei der Gewerbesteuer (GewSt) handelt es sich um die wichtigste Gemeindesteuer. Die Gemeinden nutzen die Steuer vorrangig für den Ausbau und die Erhaltung der regionalen Infrastruktur sowie für die Folgelasten, die durch die Ansiedlung von Betrieben und Unternehmen innerhalb einer Kommune entstehen. Regelungen zur Gewerbesteuer finden sich im Gewerbesteuergesetz (GewStG), in der Gewerbesteuerdurchführungsverordnung und in den Gewerbesteuerrichtlinien.

Das Gewerbesteuergesetz legt unter anderem fest, dass in Deutschland Selbstständige und Einzelunternehmer, die ein Gewerbe angemeldet haben sowie Personen- und Kapitalgesellschaften gewerbesteuerpflichtig sind (nachzulesen in § 2 GewStG – Steuergegenstand). Ausnahmen macht der Gesetzgeber nur für einige Berufsfelder. Dazu zählen unter anderem freiberufliche und landwirtschaftliche Tätigkeiten. Darüber hinaus sorgt ein Freibetrag dafür, dass Gründer und Startups sowie kleinere Unternehmer mit wenig Umsatz und kaum Gewinn von der Steuer verschont bleiben.

Für die Ermittlung der Gewerbesteuer wird der Gewinn eines Gewerbetreibenden oder Unternehmens herangezogen und der Steuermessbetrag mit dem Gewerbesteuerhebesatz multipliziert. Letzterer wird mit der jährlichen kommunalen Haushaltssatzung der Gemeinde verabschiedet. Damit das Finanzamt die tatsächliche Höhe der abzuführenden Gewerbesteuer korrekt festlegt, sind Sie als Gewerbetreibender oder Unternehmer zur Abgabe einer Gewerbesteuererklärung verpflichtet – sofern Sie nicht von Ausnahmeregelungen profitieren. Moderne Software wie Taxman professional und SteuerSparErklärung für Selbstständige oder Cloud-Lösungen für die Buchhaltung wie sevDesk bieten Funktionen, mit denen Sie die Gewerbesteuererklärung schnell und mühelos selbst erstellen.

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Wer muss Gewerbesteuer zahlen?

Gewerbesteuer zahlen müssen in Deutschland gewerblich tätige Selbstständige, Personengesellschaften wie GbR oder KG und handelsrechtliche Kapitalgesellschaften wie AG, GmbH, haftungsbeschränkte UG, KGaA oder OHG. Grundsätzlich beginnt die Gewerbesteuerpflicht der Gewerbeanmeldung mit der Ausstellung des Gewerbescheins (weitere Informationen über die berücksichtigten Rechtsformen sind nachzulesen in § 15 EStG – Einkünfte aus Gewerbebetrieb).

Fällig wird die Gewerbesteuer für Einzelunternehmer oder Personengesellschaft jedoch erst, wenn der Jahresgewinn die Grenze des Freibetrags von 24.500 € überschreitet. Überhaupt keine Gewerbesteuer zahlen müssen unter anderem Forst und Landwirtschaftsbetriebe sowie Freiberufler, zu denen Berufsgruppen wie Ärzte, Architekten, Journalisten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehören. Nach einer ELSTER-Registrierung unterstützen Sie ein aktuelles Programm wie WISO Steuer Plus 2022 oder Taxman 2022 für Selbstständige oder webbasierte Unternehmenssoftware wie lexoffice bei der notwendigen Gewerbesteuererklärung.

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Wie berechnet sich die Gewerbesteuer?

Anders als Kapitalgesellschaften sind Personengesellschaften erst gewerbesteuerpflichtig, wenn der jährliche Gewerbeertrag über der Grenze von 24.500 € liegt. Wie hoch die Gewerbesteuer ausfällt, ermitteln Sie, indem Sie unter Berücksichtigung von Freibetrag, Hinzurechnungen und Kürzungen (weitere Informationen sind nachzulesen in § 8 GewStG – Hinzurechnungen / § 9 GewStG – Kürzungen) auf Ihren Gewinn den sogenannten Gewerbeertrag errechnen. Diesen Gewerbeertrag multiplizieren Sie mit der Steuermesszahl von 3,5 Prozent, um auf den Steuermessbetrag zu kommen. Den Steuermessbetrag multiplizieren Sie wiederum mit dem regional geltenden Hebesatz, damit Sie die Höhe der Gewerbesteuer erhalten (weitere Informationen zum Gewerbesteuersatz und etwaigen Voraussetzungen für Ermäßigungen sind nachzulesen in § 11 GewStG – Steuermesszahl und Steuermessbetrag).

Den Gewerbesteuerhebesatz Ihrer Stadt oder Kommune finden Sie im Internet unter anderem auf den Seiten des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) und der Finanzministerien Ihres jeweiligen Bundeslandes. Meist bewegt sich der Gewerbesteuerhebesatz zwischen mindestens 200 und 500 Prozent. Mit einer Steuersoftware wie smartsteuer oder einer SaaS-Lösung für die Buchhaltung wie sevDesk berechnen Sie Ihre Gewerbesteuer online direkt mit der Hilfe eines elektronischen Assistenten.

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Wie lässt sich die Gewerbesteuer absetzen?

Die Gewerbesteuer lässt sich in bestimmten Fällen auf die Einkommensteuer von Einzelunternehmern oder Gesellschaftern anrechnen. Sie können unter anderem den Anteil der Einkommensteuer absetzen, der auf Einkünfte aus Ihrem Gewerbebetrieb erhoben wird. Dabei kann die Steuerermäßigung die Gewerbesteuerschuld nicht übersteigen.

Nutzen Sie das ELSTER-Portal oder Steuersoftware wie tax professional und SteuerSparErklärung Plus tragen Sie die erforderlichen Angaben für die Steuerermäßigung nach § 35 EStG in Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) in Zeile 16 für den Gewerbesteuermessbetrag und in Zeile 17 für die tatsächlich zu zahlende Gewerbesteuer ein.

Die Gewerbesteuer kann nur mit der Einkommensteuer von Einzelunternehmen und Gesellschaftern verrechnet werden. Eine Verrechnung der Gewerbesteuer mit der zu entrichtenden Körperschaftssteuer von Kapitalgesellschaften ist nicht möglich.

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Welche Fristen gelten für die Gewerbesteuererklärung?

Allgemein gilt, dass die Gewerbesteuererklärung für das vergangene Steuerjahr bis zum 31. Juli (da es sich bei diesem Datum um einen Sonntag handelt, ist Zeit bis Montag, 01. August 2022) des aktuellen Jahres beim Finanzamt eingehen muss. Im Vierten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Viertes Corona-Steuerhilfegesetz) werden in 2022 die besonderen Bedingungen durch die Folgen einer weltweiten Pandemie berücksichtigt. Die Frist für die Abgabe der Gewerbesteuererklärung verschiebt sich dadurch, womit der 30. September der neue Stichtag für die Steuererklärung 2021 wird.

Gewerbetreibende und Unternehmer, die professionelle Unterstützung durch einen Steuerberater erhalten, haben sogar noch länger Zeit für die Abgabe der Gewerbesteuererklärung. Für das Veranlagungsjahr 2021 gilt in diesem Fall eine Frist bis zum 30. Juni 2023. Im Steuerjahr 2023 wird der 30. April 2024 voraussichtlich der Stichtag sein.

Für die Abschlagszahlungen auf die Jahresgewerbesteuerschuld, also die quartalsweise Gewerbesteuervorauszahlung, gelten darüber hinaus feste Termine (an Feiertagen und Wochenenden verschieben sich die Fristen auf den nächsten Werktag): 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November (nachzulesen in § 19 GewStG – Vorauszahlungen).

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Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität sind. Die hier dargestellte Übersicht ersetzt keine fachliche Beratung.