Steuererklärung für Rentner2019-03-21T13:14:09+01:00

Steuererklärung für Rentner: Das ist wichtig

Mit der Steuererklärung für Rentner viele Hundert Euro sparen!

Geld sparen mit der Steuererklärung für Rentner

Der Wust an Steuergesetzen lässt einen schon mal den Durchblick verlieren. Besonders bei der Berechnung der Steuer für Rentner hat sich in den letzten Jahren so einiges geändert. Viele ältere Menschen stellen sich daher oft die die Frage: Muss man als Rentner eine Steuererklärung machen? Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht.

Eine individuelle Betrachtung wird wichtig. Häufig lohnt es sich auch für Rentner mit einem Steuerprogramm die Steuer berechnen zu lassen, um von den Freibeträgen und verschiedenen Pauschalen zu profitieren. Erfahren Sie, was Sie als Rentner in Ihrer Steuererklärung beachten sollten, und warum Sie sich das Geld für einen teuren Steuerberater sparen können.

Der Renten-Grundfreibetrag: Auswirkungen auf die Steuererklärung

Der Grundfreibetrag ist der Betrag Ihrer Renteneinnahmen, der bei der Steuererklärung für Rentner nicht zu Berechnung herangezogen wird. Dieser Grundfreibetrag wird in jedem Jahr angepasst. Über den Grundfreibetrag hinaus können noch weitere Freibeträge in die Steuerberechnung einfließen. Zu den wichtigsten Freibeträgen gehören der Altersentlastungsbetrag, die Sonderausgabenpauschale, der Sparerpauschbetrag und unter Umständen der Behindertenpauschbetrag.

2018

9.000 € (Ledig) / 18.000 €
(Verheiratet)

2017

8.820 € (Ledig) / 17.640 €
(Verheiratet)

2016

8.652 € (Ledig) / 17.304 €
(Verheiratet)

2015

8.472 € (Ledig) / 16.944 €
(Verheiratet)

Das bringt die Zukunft: So wird die Rente besteuert

Der Besteuerungsanteil für die gesetzliche Rente richtet sich nach dem Jahr des Renteneintritts. Seit 2005 werden Jahresbruttorenten mit 50 Prozent besteuert. In jedem darauffolgenden Jahr stieg der Besteuerungsanteil um 2 Prozent. Dieser Anstieg wird bis ins Jahr 2040 fortgeführt. Von da an werden gesetzliche Renten mit 100 Prozent versteuert. Gleichzeitig fällt für berufstätige Arbeitnehmer, die noch keine Renteneinkünfte haben, der Steueranteil an der Altersvorsorge. 2005 konnten 60 Prozent abgezogen werden. 2025 werden Altersvorsorgebeiträge 100 Prozent abzugsfähig sein. Im Rückschluss bedeutet das, dass bei einem Renteneintritt im Steuerjahr 2018 von Ihrer Jahresbruttorente 24 Prozent steuerfrei bleiben. Dieser steuerfreie Betrag ist der Rentenfreibetrag.

Steuersätze rund um die Rente

Der Steuersatz wird auf den Teil der Rente angewendet, der über Grundfreibetrag und Rentenfreibetrag liegt. Für verheiratete Rentner kann das doppelte Jahreseinkommen für den jeweiligen Steuersatz veranschlagt werden. Beachten Sie, dass die Steuersätze regelmäßig angepasst werden. Aus diesem Grund können Rentner, die in einem Jahr nicht steuerpflichtig waren, im Folgejahr mit ihren Einkünften die Freibetragsgrenzen überschreiten.

Wollen Sie Ihre Steuerlast mindern, prüfen Sie, ob Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen in Ihrem Fall absetzbar sind. Beiträge zu Kranken-, Pflege, Haftpflicht- und Unfallversicherung sowie Spenden lassen sich in der Steuererklärung für Rentner absetzen. Unterm Strich sparen Sie sich dadurch oft hohe Steuerbeträge.

  • Steuerfrei bis 9.000 € pro Jahr
  • 7,2 Prozent bei 9.001 bis 13.469 € pro Jahr

  • 7,2 bis 26,5 Prozent bei 13.470 bis 52.881 € pro Jahr

  • 26,5 bis 38,7 Prozent 52.882 bis 250.730 € pro Jahr
  • 45 Prozent ab 250.731 € pro Jahr

Es geht um’s Geld! Das müssen Sie als Rentner versteuern

So berechnet das Finanzamt die Steuer für Rentner

Steuerfrei

  • Gesetzliche Unfallversicherungsleistungen

  • Berufsständische Versorgungsleistungen

  • Witwen/Witwerrentenabfindung nach Wiederheirat

Steuerpflichtig

  • Leibrentenbezug zusätzlich zur Basisrente

  • Versorgungsbezüge aus Beamtenpensionen

  • Kapitalerträge oberhalb der Grundfreibetragsgrenzen

Ein Plus für die Rente: Ihr Erstattungsanspruch auf Werbungskosten

Als Rentner haben Sie die Möglichkeit, einen Pauschalbetrag auf Werbungskosten in Höhe von 102 € von der Steuer abzusetzen. Dieser Betrag gilt auch, wenn Sie mehrere Renten beziehen. Sind Sie verheiratet, steht Ihrem Partner ein Werbungskosten-Pauschalbetrag von ebenfalls 102 € zu. Übersteigen Ihre Aufwendungen 102 €, müssen Sie Ihrer Steuererklärung Nachweise anfügen.

Verdienen Sie sich neben Ihrer Rente mit einem Mini-Job etwas dazu, müssen Sie auf diese Einkünfte keine Steuern zahlen. Diese sind mit dem Anteil an Lohnsteuer abgegolten, den der Arbeitgeber für Sie entrichtet. Entstehen Ihnen durch den Mini-Job Kosten, die den Betrag von 102 € pro Jahr übersteigen, lassen sich allerdings auch keine weiteren Werbungskosten in der Steuererklärung für diesen Hinzuverdienst geltend machen.

  • Gewerkschaftsbeiträge

  • Steuerberatungskosten
  • Kreditzinsen für die Zahlung freiwilliger Rentenversicherungsbeiträge

  • Im Zusammenhang mit dem Rentenbezug stehende Rechtskosten

  • Kontoführungsgebühren

Entlastungen in der Steuererklärung: Damit haben Sie mehr von Ihrer Rente!

Außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben absetzen

Außergewöhnliche Belastungen

  • Kassenfremde Krankheitskosten

  • Kassenfremde Arzneimittelkosten

  • Medizinische Hilfs- & Pflegemittel

  • Kosten für Haushaltshilfen

  • Therapien & Kuren

  • Beerdigungskosten

Sonderausgabenabzug

  • Spenden
  • Kirchensteuer

  • Pflegeversicherungs-Beiträge

  • Unfallversicherungsbeiträge

  • Haftpflichtversicherungsbeiträge

  • Risikoversicherungsbeiträge

Gut beraten im Ruhestand – Steuersoftware für Rentner

Viele Rentner sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass Sie mit ihren Einkünften weit über den jährlichen Freibetragsgrenzen liegen. Moderne Steuerprogramme wie die SteuerSparErklärung Rentner 2019 decken Sparpotenziale auf und helfen dabei, den Fallstricken, die eine Steuererklärung bereit halten kann, aus dem Wege zu gehen. Zu einem günstigen Preis erhalten Sie ein vollwertiges Steuersparprogramm, das auf die Bedürfnisse von Rentner und Pensionären zugeschnitten ist.

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