Das Wichtigste in Kürze
- Eine PDF-Rechnung ist keine E-Rechnung: Seit dem 1. Januar 2025 gilt im deutschen B2B-Bereich die Empfangspflicht für E-Rechnungen. Eine per E-Mail versendete PDF-Datei erfüllt die gesetzliche Anforderung nicht. Nur strukturierte Formate nach EN 16931 gelten als rechtskonforme E-Rechnung.
- Der kostenlose sevdesk-Tarif ist der ideale Einstieg in das Thema: Ermöglicht die Erstellung von 3 E-Rechnungen pro Kalendermonat.
- Der nächste Stichtag ist der 1. Januar 2027: Ab dann dürfen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro keine Papier- oder Standard-PDF-Rechnungen mehr versenden. Kleinunternehmer müssen als Empfänger und Lieferanten vorbereitet sein. Ab 2028 gilt die Ausstellungspflicht ohne allgemeine Umsatzgrenzen-Ausnahme für alle inländischen B2B-Umsätze.
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle deutschen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 dürfen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro im B2B-Bereich keine Papier- oder Standard-PDF-Rechnungen mehr versenden. Kleinunternehmer sind davon als Empfänger und auch Lieferanten sind davon betroffen.
Das kostenlose Rechnungsprogramm von sevdesk ermöglicht den Einstieg in die E-Rechnungserstellung ohne Anfangsinvestition. Dieser Ratgeber erklärt Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern, was die E-Rechnungspflicht konkret bedeutet. Er zeigt, was der kostenlose Tarif von sevdesk leistet und wo die Grenzen der Gratis-Lösung liegen.
sevdesk Buchhaltung
- Deutsche Online-Software für einfache und vorbereitende Buchhaltung
- Geeignet für Selbstständige, Kleinunternehmer und Handwerksbetriebe
- Installation, Wartung oder Updates nicht erforderlich
- Kann E-Rechnungen erfassen, empfangen, versenden und verarbeiten
- Unterstützt mobile App
- 60 % Rabatt: MYSOFTWARE60 / Preis pro Monat ab
sevdesk Buchhaltung Pro
- Deutsche Online-Software für Buchhaltung, Rechnungen und Auswertungen
- Geeignet für Selbstständige, Kleinunternehmer und Handwerksbetriebe
- Erstellt E-Rechnungen (inkl. ZUGFeRD und xRechnung)
- Mit REST-API-Schnittstelle
- Unterstützt mobile App
- 60 % Rabatt: MYSOFTWARE60 / Preis pro Monat ab
Was ist eine E-Rechnung und warum wird sie zur Pflicht?
Darum geht es
- Eine E-Rechnung ist kein PDF, sondern eine maschinenlesbare XML-Datei
- Gesetzliche Grundlage ist das Wachstumschancengesetz auf Basis von § 14 UStG
- Betroffene Unternehmen müssen jetzt handeln, nicht erst 2027 oder später
Definition der E-Rechnung
Eine E-Rechnung ist keine per E-Mail versendete PDF-Datei. Diese gilt seit 2025 als „sonstige Rechnung" im Sinne der neuen Gesetzgebung. Eine echte E-Rechnung enthält strukturierte, maschinenlesbar kodierte Rechnungsdaten. Sie basiert auf dem europäischen Standard EN 16931 (die EU-Norm für elektronische Rechnungsstellung).
Zwei Formate sind in Deutschland verbreitet:
XRechnung: Eine reine XML-Datei. Maschinenlesbar, kein sichtbares Dokument ohne Viewer. Pflichtformat im B2G-Bereich (Rechnungen an Behörden).
ZUGFeRD: Ein hybrides Format. Es kombiniert ein lesbares PDF mit eingebetteten XML-Daten. Für B2B-Geschäfte weit verbreitet und empfängerfreundlich.
Gesetzliche Grundlagen
Die Pflicht zur E-Rechnung basiert auf § 14 UStG in der Fassung des Wachstumschancengesetzes. Die EU-Richtlinie 2014/55/EU bildete die europäische Grundlage. Sie gilt für steuerbare, steuerpflichtige B2B-Umsätze zwischen inländischen Unternehmen. Ausgenommen sind Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro und Fahrausweise.
Welche Unternehmen betroffen sind
Die Pflicht gilt unabhängig vom Umsatzsteuerstatus. Ab dem 1. Januar 2028 gibt es laut aktuellem Stand des Wachstumschancengesetzes keine allgemeine Übergangsfrist mehr. Auch Kleinunternehmer müssen im B2B-Bereich dann grundsätzlich E-Rechnungen ausstellen können, wenn sie für andere Unternehmen tätig sind. Eine pauschale Befreiung für Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist im Gesetz nicht vorgesehen. Der Gesetzgeber könnte bis 2028 noch nachsteuern, aber darauf verlassen sollten Sie sich nicht. Wer sich jetzt vorbereitet, ist auf der sicheren Seite.
Das kostenlose Rechnungsprogramm von sevdesk im Überblick
Darum geht es
- Dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte, bis zu 3 E-Rechnungen pro Monat
- XRechnung und ZUGFeRD sind im kostenlosen Tarif enthalten
- Für Kleinstvolumen geeignet, nicht für große Rechnungsmengen
Worum handelt es sich beim kostenlosen Rechnungsprogramm von sevdesk?
Der kostenlose Tarif von sevdesk ist zeitlich unbegrenzt nutzbar. Er erfordert keine Kreditkarte. Folgende Funktionen sind enthalten:
- Bis zu 3 fertiggestellte Rechnungen oder E-Rechnungen pro Kalendermonat
- Unbegrenzte Kontakte und Produkte anlegen
- Rechnungen und E-Rechnungen erstellen und versenden
- Automatische fortlaufende Rechnungsnummerierung
- Kundenverwaltung und Produktverwaltung
Nicht genutzte Rechnungen eines Monats verfallen. Sie werden nicht in den Folgemonat übertragen. Add-ons und kostenpflichtige Services wie persönlicher Telefon- oder E-Mail-Support sind im kostenlosen Tarif von sevdesk nicht verfügbar.
Welche E-Rechnungsformate unterstützt der kostenlose sevdesk Tarif?
Der kostenlose Tarif unterstützt beide gängigen deutschen E-Rechnungsformate: XRechnung und ZUGFeRD. Die Software erzeugt automatisch die strukturierten XML-Daten. Sie müssen keinen XML-Code manuell schreiben. sevdesk erstellt E-Rechnungen nach dem EN-16931-Standard.
Für wen reicht der kostenlose Tarif?
Das kostenlose Rechnungsprogramm von sevdesk eignet sich für Kleinunternehmer mit wenigen B2B-Rechnungen pro Monat, für Selbstständige im Nebengewerbe und für Freiberufler mit stabilem, kleinem Kundenstamm. Wer regelmäßig mehr als 3 Rechnungen monatlich stellt, wird mit dem kostenlosen Tarif schnell an Grenzen stoßen.
Schritt-für-Schritt: E-Rechnungen mit dem kostenlosen Rechnungsprogramm von sevdesk erstellen
Darum geht es
- Registrierung dauert nur wenige Minuten, keine Zahlungsdaten nötig
- Die Software erzeugt XML automatisch, technisches Vorwissen ist nicht nötig
- Versand per E-Mail mit ZUGFeRD-PDF reicht für die meisten B2B-Zwecke aus
Schritt 1: Konto anlegen
Die Registrierung erfolgt mit E-Mail-Adresse. Keine Kreditkarte erforderlich. Im Anschluss werden Unternehmensdaten, Steuernummer und gegebenenfalls die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hinterlegt.
Schritt 2: Kunden anlegen
Für jeden Rechnungsempfänger werden Firmenname, Anschrift und Ansprechpartner erfasst. Bei EU-Geschäften ist die USt-IdNr. des Empfängers einzutragen. Optional können Peppol-ID oder Legal Entity Identifier (LEI) hinterlegt werden. Peppol ist ein europäisches Netzwerk zur sicheren Übermittlung von E-Rechnungen. Es ist primär im B2G-Bereich und bei Großkonzernen verbreitet.
Schritt 3: Format wählen
In der Rechnungsmaske wählen Sie das gewünschte E-Rechnungsformat: XRechnung oder ZUGFeRD. Für die meisten B2B-Geschäfte empfiehlt sich ZUGFeRD. Der Empfänger erhält ein lesbares PDF mit eingebetteten Daten. XRechnung eignet sich, wenn der Empfänger es ausdrücklich verlangt.
Schritt 4: Pflichtangaben eintragen
Jede Rechnung muss gemäß § 14 UStG folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift beider Parteien, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag, Umsatzsteuersatz und -betrag sowie Gesamtbetrag. Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen keine Umsatzsteuer aus und fügen den entsprechenden Hinweis hinzu.
Schritt 5: XML automatisch erzeugen lassen
sevdesk erzeugt die strukturierten XML-Daten im Hintergrund. Die Software prüft dabei bereits beim Erstellen gegen den EN-16931-Standard. Externe Validatoren wie der ZUGFeRD-Validator oder der Peppol Validator können zusätzlich genutzt werden. Für die Mehrzahl der Rechnungen ist diese manuelle Prüfung dank der automatischen Validierung durch die Software nicht bei jeder Rechnung zwingend erforderlich.
Schritt 6: Rechnung versenden
E-Rechnungen werden in sevdesk heruntergeladen und per E-Mail versendet. Für die meisten B2B-Geschäfte reicht der E-Mail-Versand mit dem ZUGFeRD-PDF oder der XRechnung-XML-Datei im Anhang vollständig aus. Peppol-Versand ist im kostenlosen Tarif nicht als Standardfunktion verfügbar. Für innerdeutsche B2B-Rechnungen ist Peppol nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Entwicklung der E-Rechnungspflicht 2025 bis 2028
Darum geht es
- 2025: Empfangspflicht gilt ohne Übergangszeitraum und ohne Ausnahmen
- 2027: Große B2B-Geschäfte müssen auf E-Rechnung umstellen
- 2028: Alle inländischen B2B-Rechnungen müssen als E-Rechnung versendet werden
| Zeitpunkt | Gesetzliche Anforderung | Ist der kostenlose sevdesk-Tarif geeignet? |
|---|---|---|
| Ab 01.01.2025 | E-Rechnungen empfangen | Ja |
| 2025 bis 2026 | E-Rechnungen erstellen (freiwillig, empfohlen) | Ja |
| Ab 01.01.2027 | B2B-Versandpflicht für Umsatz > 800.000 € Vorjahr | Ja, wenn unter 3 Rechnungen/Monat |
| Ab 01.01.2028 | Alle inländischen B2B-Unternehmen müssen E-Rechnungen senden (es gibt keine allgemeinen Übergangsfristen mehr) | Ja, bei niedrigem Volumen (keine pauschale Ausnahme für Kleinunternehmer nach aktuellem Gesetzesstand) |
Hinweis: Auch für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer endet am 01.01.2028 die Schonfrist beim Rechnungsversand im B2B-Bereich. Spätestens dann wird die E-Rechnung auch für sie Pflicht.
sevdesk Buchhaltung
- Deutsche Online-Software für einfache und vorbereitende Buchhaltung
- Geeignet für Selbstständige, Kleinunternehmer und Handwerksbetriebe
- Installation, Wartung oder Updates nicht erforderlich
- Kann E-Rechnungen erfassen, empfangen, versenden und verarbeiten
- Unterstützt mobile App
- 60 % Rabatt: MYSOFTWARE60 / Preis pro Monat ab
sevdesk Buchhaltung Pro
- Deutsche Online-Software für Buchhaltung, Rechnungen und Auswertungen
- Geeignet für Selbstständige, Kleinunternehmer und Handwerksbetriebe
- Erstellt E-Rechnungen (inkl. ZUGFeRD und xRechnung)
- Mit REST-API-Schnittstelle
- Unterstützt mobile App
- 60 % Rabatt: MYSOFTWARE60 / Preis pro Monat ab
Checkliste für das kostenlose Rechnungsprogramm von sevdesk
Darum geht es
- Pflichtangaben, Validierung und Versand sind je Rechnung zu prüfen
- Archivierung der XML-Originaldatei ist gesetzlich vorgeschrieben
- Eine lokale Festplatte allein erfüllt GoBD-Anforderungen in der Regel nicht
Erstellung
- Alle Pflichtangaben nach § 14 UStG vollständig ausgefüllt
- XRechnung oder ZUGFeRD gewählt
- Rechnungsnummer fortlaufend und korrekt
- USt-IdNr. bei EU-Geschäften vorhanden
- Kleinunternehmer-Hinweis nach § 19 UStG eingefügt (falls zutreffend)
Technische Prüfung
- XML-Datei durch sevdesk automatisch erzeugt
- EN-16931-Konformität durch die Software geprüft
- Bei Zweifeln: externen Validator nutzen
- Datei korrekt lesbar und vollständig
Versand
- Empfänger akzeptiert das gewählte Format
- Rechnung fristgerecht versendet
- Versand dokumentiert (z. B. E-Mail-Ausgang gespeichert)
Archivierung
- XML-Originaldatei gesichert (nicht nur das PDF)
- Aufbewahrungsfrist beachtet
- Revisionssichere Ablage vorhanden (kein Standard-Dateiordner, kein einfaches Cloud-Laufwerk in Basiskonfiguration)
- Verfahrensdokumentation vorhanden
Wo liegen die Grenzen des kostenlosen Rechnungsprogramms von sevdesk?
Darum geht es
- Maximal 3 Rechnungen pro Monat
- Abschlagsrechnungen, Mahnwesen und Automatisierung fehlen
- Langzeitarchivierung ist im kostenlosen Tarif nicht explizit enthalten
Rechnungslimit
Der kostenlose Tarif ermöglicht das Erstellen von 3 Rechnungen pro Kalendermonat. Bei schwankendem Auftragsvolumen kann das Limit unerwartet schnell erreicht werden.
Fehlende Funktionen für komplexere Abläufe
Laut sevdesk sind folgende Funktionen im kostenlosen Tarif nicht enthalten: Abschlagsrechnungen, Stornorechnungen, wiederkehrende Rechnungen, Mahnwesen, Angebote und Lieferscheine sowie die automatische Umwandlung von Angeboten in Rechnungen. Für einfache Standard-Rechnungen reicht der Tarif. Für komplexere Prozesse nicht.
Archivierung als kritischer Punkt
E-Rechnungen müssen laut GoBD unveränderbar, maschinell auswertbar und über den gesetzlichen Aufbewahrungszeitraum zugänglich archiviert werden. Durch das Bürokratieentlastungsgesetz IV wurde die Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege von 10 auf 8 Jahre verkürzt. Diese Verkürzung gilt für Rechnungen, deren Aufbewahrungsfrist ab dem 1. Januar 2025 neu zu laufen beginnt. Für ältere Unterlagen bleibt es bei 10 Jahren. Ein einfacher Dateiordner auf dem Rechner oder ein Standard-Cloud-Laufwerk ohne Versionskontrolle erfüllen diese Anforderung in der Regel nicht.
Die GoBD-konforme Archivierung ist keine Funktion des kostenlosen sevdesk-Tarifs. Wer das Gratis-Rechnungsprogramm nutzt, muss die Archivierung der erstellten XML-Dateien eigenverantwortlich sicherstellen. Legen Sie Wert auf diese Funktion, dann empfiehlt sich Upgrade auf einen kostenpflichtigen sevdesk-Tarif zu erwägen.
Eingeschränkter Support
Im kostenlosen Tarif steht kein persönlicher Telefon- oder E-Mail-Support zur Verfügung. Bei Fragen oder technischen Problemen steht Ihnen nur das Hilfecenter zur Verfügung.
Fallstricke bei der Nutzung des kostenlosen Rechnungsprogramms
Darum geht es
- Eine einfach PDF ist keine E-Rechnung
- Fehlende Pflichtangaben gefährden den Vorsteuerabzug des Empfängers
- Eine qualifizierte elektronische Signatur ist für innerdeutsche E-Rechnungen nicht vorgeschrieben
PDF mit E-Rechnung verwechseln
Ein per E-Mail versendetes PDF ist seit 2025 keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinne. Es zählt als „sonstige Rechnung". Nur Formate mit strukturierten XML-Daten nach EN 16931 erfüllen die gesetzliche Anforderung.
Pflichtangaben unvollständig
Fehlen Pflichtangaben nach § 14 UStG, ist die Rechnung formal fehlerhaft. Der Empfänger verliert möglicherweise das Recht auf Vorsteuerabzug. Das kann zu Nachforderungen bei Betriebsprüfungen führen.
XML-Datei bleibt ungeprüft
Wer die erzeugte XML-Datei nie validiert hat, weiß nicht, ob sie tatsächlich EN-16931-konform ist. sevdesk prüft beim Erstellen automatisch. Zusätzliche manuelle Validierung ist bei wichtigen Rechnungen sinnvoll.
Archivierung der XML-Datei vergessen
Viele Nutzer speichern nur das PDF. Die XML-Datei ist jedoch das digitale Original einer E-Rechnung. Sie muss unveränderbar aufbewahrt werden. Ein Ausdruck der E-Rechnung ersetzt das digitale Original nicht.
Irrtum zur elektronischen Signatur
Viele Selbstständige glauben, eine E-Rechnung müsse zwingend digital signiert sein. Das stimmt für innerdeutsche B2B-Rechnungen nicht. Seit dem Steuervereinfachungsgesetz ist eine qualifizierte elektronische Signatur (qeS) für diese Fälle nicht mehr vorgeschrieben. XRechnung und ZUGFeRD erfüllen die gesetzlichen Anforderungen ohne Signatur.
sevdesk Kostenlos im Vergleich: Accountable und Collmex als Alternativen
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| Kriterium | sevdesk Kostenlos | Accountable Rechnungen Free | Collmex rechnung free |
|---|---|---|---|
| Dauerhaft kostenlos | Ja, ohne Zeitlimit | Ja, ohne Zeitlimit | Ja, ohne Zeitlimit (bei Dauerzugang) |
| Nutzungslimit | Max. 3 fertiggestellte Rechnungen pro Kalendermonat; nicht genutzte verfallen | Unbegrenzte Ausgangsrechnungen; max. 5 Belege (Eingangsrechnungen / Ausgaben) pro Monat | Keine offizielle Rechnungsobergrenze |
| E‑Rechnung XRechnung | Ja, nativ | Ja, nativ (inkl. PEPPOL‑Empfang) | Ja, Format UN/CEFACT CII, konform zu EN 16931 (kein E‑Mail‑Versand) |
| E‑Rechnung ZUGFeRD | Ja, nativ | Ja, nativ | Ja, Format UN/CEFACT CII, konform zu EN 16931 (kein E‑Mail‑Versand) |
| EN‑16931‑konform | Ja | Ja | Ja (eigenes XML‑Format) |
| Zielgruppe | Selbstständige, Kleinunternehmer, Freiberufler – breiteste Zielgruppe | Ausschließlich Einzelunternehmer und Freiberufler; keine GmbH, UG oder GbR; nur Smartphone‑App | Selbstständige, Kleinunternehmer, auch Kapitalgesellschaften |
| Buchhaltungsfunktionen | Nicht enthalten | Nicht enthalten | Teilweise; ERP‑nah, Auftragsverwaltung enthalten |
| DATEV‑Export | Nicht im kostenlosen Tarif | Nicht im Free‑Tarif (ab Rechnungen Plus) | Kostenpflichtig (Upgrade erforderlich) |
| Steuerberater‑Zugang | Nicht im kostenlosen Tarif | Nicht im Free‑Tarif (ab Rechnungen Plus) | Steuerprüfer‑Rolle enthalten; nur Lesezugriff, kein Bearbeitungszugriff |
| GoBD‑Archivierung | Im kostenlosen Tarif nicht explizit ausgewiesen | Im Free‑Tarif nicht explizit ausgewiesen | Im Free‑Tarif nicht explizit ausgewiesen |
| Mobil‑App | Ja | Ja; Free‑Tarif ausschließlich als App, keine Web‑Oberfläche | Nein |
| Support im Free‑Tarif | Hilfecenter; kein Telefon‑ oder E‑Mail‑Support | Hilfecenter; kein erweiterter Support | Hilfecenter |
| Upgrade‑Pfad | Rechnung → Buchhaltung → Buchhaltung Pro | Rechnungen Plus → Buchhaltung → Steuern → Max | Rechnung Basic → Rechnung Plus |
| Besonderheit | Breiteste Zielgruppe; stärkste E‑Rechnung‑Integration im kostenlosen Tarif | Ausgangsrechnungen unbegrenzt; Belegerfassung stark limitiert; kein Web‑Zugang im Free‑Tarif | ERP‑Nähe geeignet für Händler; eigenes XML‑Format kann im B2G‑Bereich zu Akzeptanzproblemen führen |
Quellen: Offizielle Produktseiten und Wissensdatenbanken der Anbieter, Stand Juni 2026. Preise und Funktionsumfang können sich ändern.
Kleinunternehmer / Freiberufler
sevdesk Rechnung
sevdesk Rechnung bietet digitale Rechnungsstellung, Angebote, Mahnungen, Kundenverwaltung, Schnittstellen für DATEV und Steuerberater für einfache Rechnungen von Freiberuflern und Selbstständigen.
sevdesk Rechnung testenFür kleine Shops
sevdesk Buchhaltung
sevdesk Buchhaltung umfasst Rechnungsstellung, KI-Belegerfassung, Online-Banking, Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR, Abschreibungen und Lieferscheine.
sevdesk Buchhaltung testenFür wachsende Händler
sevdesk Buchhaltung Pro
sevdesk Buchhaltung Pro beinhaltet Kostenstellenrechnung, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Anlagenverwaltung und eine REST-API-Schnittstelle.
sevdesk Buchhaltung Pro testenReicht der kostenlose sevdesk-Tarif für die E-Rechnungspflicht aus?
Darum geht es
- Für Kleinstvolumen im B2B mit Einschränkungen
- Archivierung und Support müssen eigenverantwortlich gelöst werden
- Wer wächst oder Automatisierung braucht, kommt um ein Upgrade nicht herum
Der kostenlose Tarif von sevdesk erlaubt die Erstellung rechtlich konformer XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen ohne Kosten. Für Kleinunternehmer oder Nebengewerbetreibende mit geringem Rechnungsvolumen ist das ein praktischer Einstieg.
Das Rechnungslimit von 3 pro Monat, das Fehlen von Abschlagsrechnungen und Mahnwesen sowie die fehlende Langzeit-Archivierung machen den kostenlosen Tarif von sevdesk für wachsende oder große Unternehmen ungeeignet.
Wer das kostenlose sevdesk-Rechnungsprogramm nutzt, trägt die Verantwortung für die regelkonforme Archivierung der XML-Originaldateien selbst. Wer diese Verantwortung nicht eigenständig tragen kann oder will, sollte prüfen, ob ein kostenpflichtiger Tarif mit integrierter Archivierungsfunktion die sicherere Wahl ist.
[Autor: PK]
Häufige Fragen und Antworten zum kostenlosen sevdesk-Tarif
Antwort: Laut Beschluss der Bundesregierung genügt für den Empfang von E-Rechnungen ein E-Mail-Postfach. Der bloße Eingang im Postfach allein reicht jedoch nicht aus. E-Rechnungen müssen anschließend GoBD-konform archiviert werden. Das E-Mail-Postfach löst also nur den Empfang, nicht die Pflicht zur revisionssicheren Aufbewahrung. Wer die empfangene XML-Datei danach in einem einfachen Dateiordner ablegt, erfüllt die GoBD-Anforderungen in der Regel nicht. Das kostenlose Rechnungsprogramm von sevdesk ist für den Empfang und die Archivierung von Eingangsrechnungen nicht ausgelegt.
Antwort: Im B2C-Bereich gibt es weiterhin keine Pflicht zur E-Rechnung. Wer als Kleinunternehmer ausschließlich an Privatpersonen fakturiert, ist von der E-Rechnungspflicht derzeit nicht betroffen. Sobald auch nur ein Kunde ein Unternehmen ist, greift die Pflicht für diese Rechnung.
Antwort: Nein. Der kostenlose sevdesk-Tarif beschränkt sich auf das Schreiben und Versenden von bis zu 3 Ausgangsrechnungen pro Monat sowie das Anlegen von Kontakten und Produkten. Die automatisierte Verarbeitung von Eingangsrechnungen ist eine Funktion der kostenpflichtigen Tarife. Wer Eingangsrechnungen in sevdesk verwalten möchte, benötigt ein Upgrade.
Antwort: Nein, grundsätzlich entscheidet der Rechnungsaussteller, welches Format er nutzt. Solange das Format der europäischen Norm EN 16931, muss der Empfänger das Format akzeptieren. Eine Ausnahme gilt im B2G-Bereich (Behörden), wo die reine XRechnung oft zwingend vorgeschrieben ist. Im normalen B2B-Geschäft empfiehlt sich meist das hybride ZUGFeRD-Format, da der Partner hier direkt ein lesbares PDF sieht. Da das kostenlose sevdesk-Rechnungsprogramm beide Formate beherrscht, sind Sie für alle Wünsche flexibel aufgestellt.
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