Steuersoftware Vergleiche im Überblick2019-03-20T13:49:34+01:00

Steuersoftware Vergleiche im Überblick

Steuersparprogramme für 2019, 2018 und 2017 im Test

Welche Steuersoftware bringt für Sie die höchste Steuererstattung? Informieren Sie sich jetzt in den Steuervergleichen für 2017, 2018 und 2019. Erfahren Sie in den Tests, wie Sie das richtige Steuerprogramm für Ihre Bedürfnisse finden. Erhalten Sie Antwort auf die Frage, ob sich eine rückwirkende Steuererklärung lohnt.

Steuersoftware Vergleiche im Überblick: Steuersoftware Vergleich 2019
Steuersoftware Vergleiche im Überblick: Steuersoftware Vergleich 2018
Steuersoftware Vergleiche im Überblick: Steuersoftware Vergleich 2017

Warum erscheint Steuersoftware jedes Jahr neu?

Stellen Sie sich die Frage, warum Sie jedes Jahr eine neue Version Ihrer Steuersoftware kaufen müssen? Das liegt hauptsächlich daran, dass sich das Steuerrecht und viele weitere Gesetze ständig ändern. Darüber hinaus verbessern die Hersteller der meisten Steuerprogramme ihre Produkte konsequent.

Die Erfahrungen der Anwender fließen ebenfalls in die aktuellen Versionen der Programme ein. Für eine optimierte Bedienung werden Schaltflächen umgeordnet, Fragen umformuliert und neue Funktionen hinzugefügt.

Elektronische Steuererklärungen

Steuerentlastungen sparen Geld

Wichtige Änderungen bei der Steuererklärung in den vergangenen Jahren:

  • Werbungskostenpauschale liegt bei 1.000 € pro Steuerjahr

  • Mindestlohn ist gestiegen

  • Grundfreibetrag hat sich erhöht

  • Bemessungsgrenze in der Rentenversicherung wurde angepasst

Welche Vorteile bieten aktuelle Steuerprogramme?

Die meisten modernen Steuerprogramme bieten einen Interview-Modus. Dieser leitet Sie bei Bedarf von Anfang an durch alle wichtigen Formulare Ihrer Steuererklärung. Die Software stellt sicher, dass Sie keinen relevanten Anhang übersehen und die erforderlichen Felder ausgefüllt werden. Das geschieht sowohl während der Eingabe als auch bei der Endprüfung. Sind sämtliche Daten plausibel und fehlerfrei, drucken die Programme alles auf Blankopapier oder in die amtlichen Dokumente. Mit einer gültigen ELSTER-Anmeldung übermitteln Sie den Steuerfall zudem elektronisch an Ihr Finanzamt.

Haben Sie Ihre persönlichen Daten in der Vergangenheit bereits erfolgreich als Belegabruf gesichert, nutzen Sie die Vorteile der vorausgefüllten Steuererklärung (VaSt). Mithilfe eines Zugangscodes vom Finanzamt holen Sie Ihre hinterlegten Informationen mit nur wenigen Klicks über eine geschützte Verbindung in Ihr Steuerprogramm. Im Allgemeinen müssen Sie die Angaben zur Person, zum Solidaritätszuschlag oder auch der Kirchensteuer nur geringfügig anpassen. Das verkürzt den Zeitaufwand für die Steuererklärung beträchtlich.

Die Mehrzahl der neueren Steuerprogramme hilft Ihnen bei der Organisation Ihrer Rechnungen und Quittungen auf praktische Weise. Sie bieten Optionen, mit denen Sie Belege einscannen und anschließend komfortabel verwalten. Die Werte aus den Belegen übernehmen Sie mit wenigen Klicks in Ihrer Steuererklärung. Mühsames Sortieren und langes Suchen entfallen dadurch.

Der Trend zur Automatisierung setzt sich fort

In den vergangenen Jahren hat das Bundesfinanzministerium große Anstrengungen unternommen, um die Einkommensteuererklärung bürgerfreundlicher zu gestalten. Im Rahmen des Steuermodernisierungsgesetzes hat sich der Staat ambitionierte Ziele gesetzt. Der verstärkte Einsatz von IT soll die vollautomatische Bearbeitung der Steuererklärung sowie die maschinelle Erstellung des Steuerbescheids verbessern. Angestrebt wird ein weitgehender Verzicht auf Belegvorlagepflichten, um das gesamte Verfahren der Besteuerung zu beschleunigen.

Die Entwickler aktueller Steuerprogramme müssen sich auf diesen Wandel einstellen und viele Abfragen überarbeiten. Damit kommen die Hersteller von Steuersoftware den Bedürfnissen der Nutzer und den langfristigen Zielen des Bundes entgegen. Im besten Fall wird das Besteuerungsverfahren noch vor dem Ende des Jahrzehnts ohne schriftliche Belege auskommen.

Wann lohnt sich eine rückwirkende Steuererklärung?

Eine rückwirkende Steuererklärung lohnt sich für Arbeitnehmer oder Auszubildende sowie Studenten mit abgeschlossenem Zweitstudium. Für viele Menschen, die diese Voraussetzungen erfüllen, fallen Kosten in Zusammenhang mit der Arbeit oder der Ausbildung an. Fahrtkosten, Kosten für Arbeitsmittel sowie Fachbücher lassen sich rückwirkend steuermindernd geltend machen. Um die Steuerzahler zu entlasten, setzt der Staat eine Pauschale für Werbungskosten von 1.000 € pro Steuerjahr an.

Rentner sind gleichfalls berechtigt, eine Steuererklärung rückwirkend abzugeben. Für sie betragen die pauschalen Werbungskosten indes 102 € pro Steuerjahr. Zu diesen Werbungskosten zählen Honorare für Rechtsberatung, Kontogebühren und Beiträge für die Gewerkschaft.

Interessanter Fakt für Arbeitnehmer mit unregelmäßigem Lohnzufluss: 15 Monate nach dem Ende eines jeweiligen Steuerjahres bekommen sie für zu viel gezahlte Steuern Zinsen. Oft veranschlagt das Finanzamt für die Monate mit überdurchschnittlichem Verdienst einen zu hohen Steuerbetrag. Holen Sie sich die Differenz plus Zinsen für die vergangenen 4 Jahre zurück. Solange die Summe nicht über dem Sparerpauschbetrag liegt, gehört alles Ihnen.

Die rückwirkende Steuererklärung

Eine freiwillige Steuererklärung kann für 4 Steuerjahre rückwirkend beim Finanzamt eingereicht werden.

Wer darf das?

Das Ganze ist nur möglich, wenn noch keine Steuererklärung für das jeweilige Jahr abgegeben wurde.

Mit welcher Software geht das?

Beliebte Steuersoftware hierfür sind: WISO, TAXMAN, QuickSteuer, SteuerSparErklärung & tax.

Wer kann eine rückwirkende Steuererklärung machen?

  • Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit können Werbungskosten in einer freiwilligen, rückwirkenden Steuererklärung geltend machen

  • Aus- und Fortzubildende, denen Kosten durch die berufliche Qualifikation entstehen, dürfen diese Belastungen rückwirkend einreichen

  • Rentner, die Werbungskosten, Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen haben, können diese 4 Jahre rückwirkend absetzen

  • Keine rückwirkende Steuererklärung abgeben können Selbstständige und Freiberufler sowie Ehepaare in der Steuerklasse IV mit Faktor

Welches Steuerprogramm ist das richtige?

Beliebte Hersteller wie Haufe, Buhl und die Akademische Arbeitsgemeinschaft bieten häufig unterschiedliche Versionen mit Funktionen und Erweiterungen an, die auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind. Neben dem Bestseller SteuerSparErklärung für Arbeitnehmer veröffentlicht der renommierte Wolters Kluwer Verlag zum Beispiel die Versionen SteuerSparErklärung für Lehrer und SteuerSparErklärung für Rentner. Der Anbieter Lexware liefert die Alternative TAXMAN Rentner & Pensionäre und Speziallösungen wie TAXMAN für Vermieter. Im Leistungsumfang dieser Steuerprogramme enthalten sind eigens auf die Bedürfnisse von Ruheständlern, Pädagogen und Hausverwaltern angepasste Ratgeber und Rechner.

Den besonderen Anforderungen von Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbetreibenden wird durch Programme wie TAXMAN für Selbstständige und SteuerSparErklärung Selbstständige Rechnung getragen. Für gewöhnlich müssen Steuerzahler mit gewerblichen Einkünften eine Pflichtveranlagung erstellen. Zusätzliche Formulare für die Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung sind dafür notwendig. Angaben zu Anlagegütern, Kapitalerträgen und Bewirtungskosten fließen bei vielen Gewerbetreibenden ebenfalls in die Steuererklärung ein.

Programme, mit denen Anwender die Steuererklärungen am heimischen PC selbst machen können, gibt es viele. Für Mac-Nutzer ist das Angebot zwar übersichtlicher, aber ebenso nutzbringend. Überzeugende Steuerhelfer für macOS sind unter anderem WISO steuer:Mac und die SteuerSparErklärung MAC.

WISO steuer:Sparbuch 2019

WISO steuer:Sparbuch
2019

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TAXMAN 2019

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QuickSteuer 2019

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Was ist ELSTER?

ELSTER unterstützt Steuerzahler bei der schnellen elektronischen Übermittlung der Steuererklärung über das Internet. In den vergangenen Jahren haben viele Millionen Bundesbürger bereits diesen sicheren Service für sich genutzt.

Die Mehrheit unter den Neuerscheinungen aktueller Steuerprogramme hält für das ELSTER-Verfahren eine Schnittstelle bereit. Die Einbindung erlaubt neben dem Versand der Steuererklärung auch den Abruf des Steuerbescheids sowie die Abholung der elektronischen Lohnsteuerkarte (ELStAM).

Wollen Sie Ihre vollständige Steuererklärung mit ELSTER abgeben, müssen Sie sich im Vorfeld registrieren und ein Benutzerkonto einrichten. Ohne Registrierung ist lediglich der Versand einer komprimierten Steuererklärung möglich. Dabei muss ein Teil der Steuerunterlagen, zusätzlich zur elektronischen Übermittlung, ausgedruckt und unterschrieben an das Finanzamt geschickt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Quittung und Rechnung?

Die Quittung bestätigt den Empfang einer Ware oder Dienstleistung. Die Rechnung gibt genaue Auskunft über die Art, die Menge und den Preis der gelieferten Waren oder eine Übersicht über die ausgeführten Dienstleistungen in Verbindung mit den Kosten. Eine Rechnung kann als Quittung dienen<, wenn vermerkt wird, dass die entsprechende Zahlung geleistet worden ist. In der Regel genügt der Hinweis: „Zahlung erhalten“. In jedem Fall muss eine Quittung Datum und Unterschrift des Waren- oder Leistungsempfängers aufweisen, damit Sie als Beleg Gültigkeit besitzt.

Worin bestehen die Unterschiede zwischen Vorsteuer und Umsatzsteuer?

Vorsteuer bezeichnet die Geldleistung, die ein Gewerbetreibender oder eine Firma für Waren oder Dienstleistungen in einer Eingangsrechnung bezahlen muss. Dieser Vorsteuerabzug wird durch das Umsatzsteuerrecht geregelt und ist absetzbar. Die in Rechnung gestellte Vorsteuer kann in der Umsatzsteuervoranmeldung oder in der Umsatzsteuererklärung geltend gemacht werden.

Umsatzsteuer bezeichnet die Geldleistung, die ein Gewerbetreibender oder eine Firma für Waren oder Dienstleistungen in einer Ausgangsrechnung separat aufgeführt und aufschlägt. Die Umsatzsteuer des Anbieters ist gleichsam die Vorsteuer für den Waren- bzw. Dienstleistungsempfänger. Die Umsatzsteuer verringert nicht den Ertrag, da es sich für den Unternehmer oder Gewerbetreibenden nicht um betriebliche Kosten handelt.

Die Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer, die in Deutschland prozentual auf das Entgelt aller verkauften Waren und Dienstleistungen erhoben wird. Seit 2007 liegt die Umsatzsteuer für die meisten Leistungen und Waren bei 19 Prozent. Ausnahmen wie Grundnahrungsmittel oder Bücher werden mit einem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % besteuert.

Welche Steuerklassen gibt es?

Lohnsteuerklasse 1
In der Steuerklasse 1 finden sich vorrangig ledige und geschiedene Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit wieder. Ehepaare oder verpartnerte Lebensgemeinschaften, in denen eine Seite beschränkt steuerpflichtig ist, gehören in gleicher Weise zur Steuerklasse 1. Dauerhaft getrennt Lebende und Verwitwete (2 Jahre nach dem Tod des Partners) werden ebenfalls in die Steuerklasse 1 eingestuft.

Lohnsteuerklasse 2
In die Steuerklasse 2 reihen sich Verwitwete mit mindestens einem Kind ein (mit Beginn des zweiten Monats nach dem Tod des Partners). Des Weiteren fallen alleinerziehende Arbeitnehmer der Steuerklasse 1 mit Anspruch auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehenden in die Steuerklasse 2.

Lohnsteuerklasse 3
Steuerklasse 3 gilt für Verwitwete bis zum Ende des auf Tod des Partners folgenden Kalenderjahres. Darüber hinaus müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein. Der Verstorbene muss vor seinem Tod unbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sein und beide Seiten dürfen nicht dauerhaft getrennt voneinander gelebt haben. Verheirateten Arbeitnehmern, die innerhalb Deutschlands nicht dauerhaft getrennt leben, und deren Partner keinen oder einer der Steuerklasse 5 zugeordneten Lohn erhalten, wird ebenso die Steuerklasse 3 zugewiesen.

Lohnsteuerklasse 4
Für Ehepaare oder eingetragene Lebensgemeinschaften, bei denen beide Partner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und dauerhaft in Deutschland zusammenleben, gilt die Steuerklasse 4. Gehört einer der beiden zur Steuerklasse 3, fällt der andere automatisch in die Steuerklasse 5.

Lohnsteuerklasse 4 mit Faktor
Die Steuerklasse 4 mit Faktor wird bei Ehepaaren oder eingetragenen Lebensgemeinschaften angewendet, wenn im optionalen Faktorverfahren ein kleinerer Wert als 1 ermittelt wird. Die genaue Berechnungsgrundlage wird im zugehörigen Einkommensteuergesetz (EStG) § 39f Faktorverfahren anstelle Steuerklassenkombination III/V erläutert.

Lohnsteuerklasse 5
Steuerklasse 5 können Ehegatten und eingetragene Lebenspartner beantragen, die dauerhaft mit einem Partner zusammenleben, für den die Steuerklasse 3 zutrifft. Voraussetzung dafür ist, dass auch die andere Seite einen Antrag stellt.

Lohnsteuerklasse 6
Arbeitnehmer, die Einkünfte aus mehreren Quellen und somit Lohn von verschiedenen Arbeitgebern erhalten, gehören zur Steuerklasse 6. Arbeitnehmer werden zudem in die Steuerklasse 6 eingeordnet, wenn sie ihrem Arbeitgeber die Steuermerkmale für das ELStAM Verfahren nicht zur Verfügung stellen.

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